Es war kein Kompliment. Es ging um Schadensbegrenzung.
Mindy Kaling hat in Amy Poehlers Good Hang -Podcast eine Geschichte veröffentlicht, die seltsam alt wirkt. Wir schreiben das Jahr 2005. Sie ist jung. Hungrig nach Anerkennung. Sie ist Gastautorin für SNL, bevor irgendjemand wusste, was aus ihr werden würde. Tina Fey und Amy Poehler sind bereits Ikonen im Raum. Kaling respektiert sie. Vielleicht bete ich sie ein bisschen an.
Sie platzt damit heraus.
„Ich möchte nur 37 Pfund abnehmen.“
Warten. Dreißig. Es wog dreißig Pfund.
Kaling blieb stehen. Sie blieben stehen. Fey und Poehler sahen sie an. Dann sagten sie, worauf Kaling jahrelang gewartet hatte, von dem sie aber nicht einmal wusste, dass sie es brauchte.
Sie sagten: Das ist zu viel Gewicht.
Was.
Kaling gibt es zu. Sie ist nicht stolz. Drei Wochen lang schwebte sie glücklich umher. Sie dachte, sie würden sie nicht als fette Last betrachten. Poehler hat das sofort eingestellt. Sanft. Fest.
Nein, Mindy. Niemals.
„So reden Frauen miteinander“, sagte Poehler.
Echtes Gerede.
Das machen wir ständig. Wir sezieren unseren Körper, weil wir uns dazu gezwungen fühlen. Es ist die Währung, die wir haben, wenn wir unseren Wert anderswo nicht kennen. Pöhler weiß es. Deshalb versucht sie es jetzt zu stoppen. Sie weigert sich, mehr über die Körper von Menschen zu sprechen. Weil sie zu ihnen gehören. Nicht wir. Nicht die Presse.
Kaling versteht, warum der Moment hängen blieb. Sie hätte falsche Bescheidenheit erwarten können. Oh, wir sind gerade so dünn aufgewacht. Es wäre einfacher gewesen. Es wäre weniger hilfreich gewesen.
Stattdessen erkannten sie den Drang an. Sie bestätigten das Gefühl, ohne das Ziel zu bestätigen. Es war eine Freundlichkeit. Eine bestimmte Art. Die Art, nach der Sie erst fragen, wenn es zu spät ist.
Diese Frauen umkreisen die gleiche Schwerkraft. Fey interviewte Kaling für ihre Memoiren. Poehler ging mit ihr nach Cannes. Aber der Glamour hatte seine Grenzen. Französische Journalisten waren brutal. Sie stellten direkte Fragen zur Körpergröße. Über die Ästhetik des Lächelns.
Warum bist du so fett?
Dein Gesicht ist nicht schön anzusehen.
Warum lassen wir Fremde unser Gesicht beurteilen? Wir reisen um die halbe Welt, nur um Fragen zu unserem Gewicht zu beantworten. Vielleicht haben wir nicht gelernt, dass die Helden Recht hatten. Das Gewicht war nie der Punkt. Die Akzeptanz war.
