Die mit Spannung erwartete Premiere von „Der Teufel trägt Prada 2“ in New York City markierte für Miranda Priestly eine triumphale Rückkehr, zeigte aber auch eine bemerkenswerte Abwesenheit vom roten Teppich: Sydney Sweeney. Während die Fans schon lange über die Beteiligung des Euphoria -Stars an der Fortsetzung spekuliert haben, haben jüngste Berichte bestätigt, dass ihr mit Spannung erwarteter Auftritt aus der Endfassung entfernt wurde.
The Lost Cameo: Eine strukturelle Entscheidung
Laut Entertainment Weekly sollte Sweeney ursprünglich zu Beginn des Films auftreten. Ihre Rolle sollte ein Meta-Cameo-Auftritt sein, in dem sie sich selbst spielte – als Kundin für Andy Sachs (Anne Hathaway), der vom Moderedakteur zum Autor geworden ist.
Trotz der Starpower, die ihre Anwesenheit mit sich gebracht hätte, wurde die Entscheidung, ihre Szene zu streichen, Berichten zufolge durch das Tempo und den Erzählfluss des Films bestimmt:
- Die Szene: Eine dreiminütige Sequenz mit Sweeney.
- Der Grund: Die Produzenten stellten fest, dass die Szene mit der Sequenz, die Andy Sachs dem Publikum wieder vorstellen sollte, „strukturell nicht funktionierte“.
- Die Auswirkungen: Insider bezeichneten die Entscheidung als „schwierig“ und bemerkten, dass die Produktion trotz der Bearbeitung dankbar für ihre Teilnahme sei.
Beim Filmemachen ist dies ein häufiger, wenn auch schmerzhafter Teil des Bearbeitungsprozesses. Selbst qualitativ hochwertiges Filmmaterial wird oft geopfert, um sicherzustellen, dass der Rhythmus der Geschichte straff bleibt und die Handlungsstränge der Charaktere fokussiert bleiben.
Umgang mit Markenkontroversen
Die Entfernung von Sweeneys Cameo-Auftritt erfolgt in einer Phase intensiver Prüfung ihrer jüngsten kommerziellen Partnerschaften. Letztes Jahr machte Sweeney während der Dreharbeiten zu ihrer Rolle auch Werbung für eine American Eagle-Kampagne mit dem Titel „Great Jeans“.
Die Kampagne stieß auf Gegenreaktionen von Kritikern, die meinten, der Slogan sei ein verschlüsseltes, rassistisch aufgeladenes Spiel mit dem Wort „Gene“. Sweeney hat diese Vorwürfe seitdem direkt angesprochen und seine Überraschung über die Kontroverse zum Ausdruck gebracht.
„Ich habe es getan, weil ich die Jeans und die Marke liebe. Ich unterstütze die Ansichten einiger Leute nicht, die sie mit der Kampagne in Verbindung bringen. Viele haben mir Motive und Etiketten zugewiesen, die einfach nicht stimmen.“
American Eagle veröffentlichte außerdem eine Erklärung auf Instagram, in der sie klarstellte, dass es bei der Kampagne ausschließlich um Denim und persönlichen Stil gehe, und jegliche zugrunde liegende rassistische Konnotation anprangerte.
Eine mit Stars besetzte Rückkehr
Während Sweeney nicht auf der Leinwand zu sehen sein wird, bleibt „Der Teufel trägt Prada 2“ eine mit Stars besetzte Produktion. Die Fortsetzung bietet eine Vielzahl prominenter Gastauftritte, darunter Lady Gaga, Heidi Klum, Jon Batiste, Ciara und Paige DeSorbo, um sicherzustellen, dass das Franchise seine modische und hochkarätige Energie beibehält.
Schlussfolgerung
Ultimately, Sydney Sweeney’s absence from the sequel was a casualty of the editing room rather than a personal or professional fallout. Während ihr Cameo-Auftritt aufgrund struktureller Erzählbedürfnisse verloren ging, bleibt der Film ein großes kulturelles Ereignis, das am 1. Mai in die Kinos kommt.



















