In der Erfolgsserie „And Just Like That…“ gingen die Autoren auf eine Frage ein, die sich viele Fans gestellt hatten: Was geschah mit der Bindung zwischen Carrie und Samantha? Die Antwort war einfach: Sie hatten einen Streit und waren keine Freunde mehr.
Während Fernsehdramen großartig anzusehen sind, sind Trennungen von Freundschaften im wirklichen Leben ein häufiger, wenn auch schmerzhafter Teil des Erwachsenenalters. Während sich unser Leben weiterentwickelt, verändern sich natürlich auch unsere sozialen Kreise. Manchmal scheitern Freundschaften einfach aufgrund von Veränderungen im Leben. ein anderes Mal enden sie, weil die Dynamik toxisch geworden ist.
Für das emotionale Wohlbefinden ist es wichtig, den Unterschied zwischen „Auseinanderdriften“ und „schlecht behandelt zu werden“ zu verstehen. Basierend auf Erkenntnissen klinischer Psychologen und Beziehungsexperten sind hier die sieben wichtigsten Warnzeichen dafür, dass eine Freundschaft möglicherweise nicht mehr gesund oder nachhaltig ist.
1. Die Beziehung ist einseitig
Eine gesunde Freundschaft erfordert eine ausgewogene Anstrengung. Während es normal ist, dass sich der eine in einer Krise stärker auf den anderen stützt, sollte sich das „schwere Heben“ im Idealfall mit der Zeit ausgleichen.
Rote Flaggen, auf die Sie achten sollten:
– Sie sind immer derjenige, der Textnachrichten, Anrufe oder Hangouts initiiert.
– Dein Freund verwandelt jedes Gespräch in einen Monolog über sich selbst.
– Wenn Sie versuchen, Ihre eigenen Neuigkeiten zu teilen, lenken sie das Thema schnell wieder auf ihr eigenes Leben zurück.
2. Nach dem Zusammensein fühlt man sich ausgelaugt
Achten Sie genau auf Ihren „emotionalen Kater“. Wenn Sie sich nach der Interaktion mit jemandem ständig erschöpft, beurteilt oder gemindert fühlen, senden Ihr Körper und Ihr Geist ein Signal an Sie.
Die Expertin Shasta Nelson weist darauf hin, dass man dieser Person ganz natürlich aus dem Weg geht, wenn man eine Interaktion eher mit unangenehmen Gefühlen als mit positiver Stimmung verlässt. Dies kann sich körperlich als Angst, Nervosität oder sogar somatische Symptome wie Kopf- und Bauchschmerzen äußern.
3. Es besteht ein Mangel an proaktiver Verbindung
Freundschaften sterben oft nicht an einem Streit, sondern an Vernachlässigung. Wenn sich das Leben verändert – etwa ein neuer Job, eine Heirat oder ein Umzug –, verschwinden die „Standard“-Sichtweisen.
Wenn keine der Parteien sich bemüht, einen neuen gemeinsamen Termin zu vereinbaren, wird die Verbindung scheitern. Wenn Sie feststellen, dass Sie nicht einmal einen kurzen Textaustausch oder ein 10-minütiges Telefonat schaffen, ist das oft ein Zeichen dafür, dass die Freundschaft für eine oder beide Parteien keine Priorität mehr hat.
4. Sie feiern Ihren Erfolg nicht
Ein wahrer Freund sollte Ihr größter Cheerleader sein. Einer der deutlichsten Indikatoren für eine toxische Dynamik ist Eifersucht, die als Gleichgültigkeit oder Kritik getarnt ist.
Wenn Sie einen Meilenstein erreichen – etwa eine Beförderung oder einen persönlichen Durchbruch –, achten Sie auf die Reaktion der Person. Gratulieren sie aufrichtig oder untergraben sie Ihre Leistung auf subtile Weise, indem sie fragen, ob Sie sie verdient haben? Ein Freund, der sich nicht an Ihrem Erfolg erfreuen kann, operiert oft aus tiefer Unsicherheit.
5. Die Kommunikation ist angespannt
Konflikte sind in jeder langfristigen Beziehung unvermeidlich, aber die Art und Weise, wie Sie damit umgehen, ist wichtig. In gesunden Freundschaften können Sie Missverständnisse durch ehrliche Gespräche beseitigen.
Zu den Anzeichen einer Panne gehören:
– Häufige Missverständnisse oder mangelnde Aussagekraft.
– Eine Divergenz in den Grundwerten (Politik, Religion oder Geld), die die Verbindung erschwert.
– Die Weigerung, Grenzen auszuhandeln. Wenn Sie zum Ausdruck bringen, dass ein bestimmtes Verhalten Sie irritiert und Ihr Freund die Aufforderung ignoriert, fehlt die Grundlage des Respekts.
6. Es liegt ein ungelöster Vertrauensbruch vor
Vertrauen ist das Fundament jeder gewählten Beziehung. Während Familie eine Selbstverständlichkeit ist, sind Freunde Menschen, die wir in unserem Leben auswählen ; Daher ist die Erwartung an Ehrlichkeit höher.
Ein großes Warnsignal ist ein Freund, der unaufhörlich über andere lästert – das ist oft ein Vorgeschmack darauf, wie er über Sie sprechen wird. Wenn darüber hinaus ein erheblicher Verrat geschieht (z. B. Lügen, Verbreitung von Gerüchten oder Untergrabung Ihres beruflichen Rufs) und unbehandelt bleibt, kann die Freundschaft irreparabel zerrüttet werden.
7. Es fehlt ihnen an Perspektivenübernahme
In einer funktionierenden Freundschaft streben beide Parteien danach, den Standpunkt des anderen zu verstehen. Wenn ein Konflikt auftritt, hört ein gesunder Freund zu, wie sich seine Handlungen auf Sie ausgewirkt haben.
Im Gegensatz dazu haben giftige Freunde oft:
– Projizieren Sie ihre Probleme auf Sie.
– Zurückziehen oder „geistern“ statt zu kommunizieren.
– Priorisieren Sie ausschließlich ihre Bedürfnisse. Wenn Sie beispielsweise mit Wut reagieren, wenn Sie aufgrund eines Notfalls nicht an einer Veranstaltung teilnehmen können, zeigt dies, dass Sie grundsätzlich nicht in der Lage sind, die Situation aus Ihrer Perspektive zu betrachten.
Das Fazit: Freundschaften sollten idealerweise eine Quelle der Unterstützung und des Wachstums sein. Wenn Sie sich in einer Beziehung ständig ausgelaugt, unterbewertet oder ungehört fühlen, ist es möglicherweise an der Zeit zu erkennen, dass die Freundschaft ihren natürlichen Abschluss gefunden hat.
