Trockene, schuppige Haut ist ein häufiges Winterbeschwerden. Aber die Lösung ist nicht unbedingt mehr Lotion; Es ist ein intelligenteres Peeling. Dermatologen sind sich einig, dass ein sanftes, gleichmäßiges Peeling der Schlüssel zur Erhaltung der Hautgesundheit bei kaltem Wetter ist, wenn Innenheizung und niedrige Luftfeuchtigkeit der Haut schneller Feuchtigkeit entziehen, als der Körper sie wieder auffüllen kann. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik; Eine gesunde Hautbarriere schützt vor weiteren Schäden und verbessert die Aufnahme von Feuchtigkeitscremes.
Peeling-Methoden verstehen
Es gibt zwei Hauptansätze: chemische und physikalische.
- Chemische Peelings verwenden Säuren (AHAs wie Glykol- und Milchsäure oder BHAs wie Salicylsäure), um abgestorbene Hautzellen aufzulösen. Sie sind besser kontrollierbar und auf lange Sicht oft besser verträglich, aber übermäßiger Gebrauch kann empfindliche Winterhaut reizen.
- Physikalische Peelings (Peelings, Handschuhe, Bürsten) entfernen manuell abgestorbene Zellen. Diese wirken sofort, bergen jedoch ein höheres Risiko, die Hautbarriere zu beschädigen, wenn sie zu stark abrasiv sind.
Dermatologen empfehlen für die meisten Menschen im Winter ein chemisches Peeling aufgrund seiner sanfteren und gleichmäßigeren Wirkung als bevorzugte Methode. Es ist jedoch möglich, beides zu kombinieren; Einige Produkte (wie bestimmte Reinigungsschäume in Kombination mit Peeling-Handschuhen) bieten die Vorteile beider Ansätze.
Auf die Technik kommt es an: Nass- oder Trockenpeeling
Experten raten generell zu einem Peeling nach dem Waschen. Durch die Reinigung werden Öle und Ablagerungen entfernt, sodass das Peeling direkt auf der Haut wirken kann. Nasses Peeling sorgt für Gleitfähigkeit und reduziert Reibung und Irritationen. Trockenpeeling (wie Trockenbürsten) ist intensiver, kann aber für empfindliche Haut zu hart sein. Bei einem Trockenpeeling sofort eine beruhigende Feuchtigkeitscreme auftragen.
Häufigkeit: Weniger ist mehr
Übermäßiges Peeling ist ein häufiger Fehler. Dermatologen empfehlen, das Peeling auf zwei bis drei Mal pro Woche zu beschränken und es je nach Hautempfindlichkeit und Produktstärke anzupassen. Ein tägliches Peeling ist nur mit ultramilden Formeln sinnvoll, und selbst dann ist es wichtig, auf Ihre Haut zu hören.
Sonderfälle: Ekzeme, Psoriasis und raue Stellen
Personen mit Ekzemen oder Psoriasis sollten das Peeling offener Wunden oder rauer Haut vermeiden. Bei empfindlicher Haut ist es sicherer, einmal pro Woche oder alle zwei Wochen anzuwenden. Besonders raue Bereiche (Hände, Knie, Fersen) profitieren von einer stärkeren Behandlung. Dermatologen empfehlen für diese Stellen Lotionen mit bis zu 40 % Harnstoff, da Harnstoff gleichzeitig peelt und Feuchtigkeit spendet. Körperpeelings können auf dickerer Haut (Ellenbogen, Knie) angewendet werden, jedoch mit sanftem Druck.
Das Fazit
Bei einem effektiven Winterpeeling geht es nicht um hartes Schrubben; Es geht darum, Ihre Haut zu verstehen und mit einem kontrollierten Ansatz die richtige Methode auszuwählen. Ein sanftes chemisches Peeling, kombiniert mit der richtigen Technik und Häufigkeit, sorgt für eine glattere, strahlendere Haut, ohne die Barriere zu beeinträchtigen.
