Lebkuchenplätzchen sind aus gutem Grund ein Grundnahrungsmittel für die Feiertage: Der warme Duft von Zimt, Ingwer und Melasse erfüllt das Zuhause mit Fröhlichkeit. Dieses Rezept hält dieses Versprechen und kreiert weiche, reich gewürzte Kekse, die sich perfekt zum Dekorieren, Verschenken oder Genießen mit einer Tasse heißer Schokolade eignen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im richtigen Kühlen und Backen, damit jedes Mal ein zarter Biss entsteht.

Warum diese Cookies wichtig sind

Bei Lebkuchen kommt es nicht nur auf den Geschmack an; es geht um Tradition. Die Gewürzmischung hat eine jahrhundertealte Geschichte und wurde ursprünglich zum Konservieren und Würzen verwendet. Heutzutage sind Lebkuchenplätzchen ein Symbol der Feiertage und bringen bei Bäckern und Essern gleichermaßen Nostalgie und Freude. Die steigende Nachfrage nach hausgemachten Leckereien, insbesondere in der Weihnachtszeit, macht dieses Rezept zu einem Publikumsliebling.

Zutaten für perfekten Lebkuchen

Um diese Cookies zu erstellen, benötigen Sie:

  • ½ Tasse ungesalzene Butter (Zimmertemperatur): Weiche Butter lässt sich besser cremig machen und sorgt für eine leichte, lockere Basis.
  • ⅔ Tasse dunkelbrauner Zucker: Sorgt für Feuchtigkeit und melasseartige Tiefe.
  • ⅓ Tasse ungeschwefelte Melasse: Das Herzstück des Lebkuchengeschmacks.
  • 1 großes Eigelb: Trägt zur Zartheit und Zähigkeit bei.
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt: Verstärkt die Gewürzmischung.
  • 2¼ Tassen Allzweckmehl (gelöffelt und gestrichen): Sorgt für Struktur ohne Zähigkeit.
  • 2 Teelöffel Zimt, 2 Teelöffel gemahlener Ingwer, 1 Teelöffel Backpulver, ½ Teelöffel feines Meersalz, ¼ Teelöffel gemahlene Nelken: Die charakteristische Lebkuchengewürzmischung.
  • 1 Esslöffel Milch: Bindet den Teig, ohne ihn zu verdichten.

So backen Sie: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Butter und Zucker cremig: Butter und braunen Zucker schaumig schlagen. Melasse, Eigelb und Vanille untermischen.
  2. Trocken und nass vermischen: Mehl, Gewürze, Backpulver und Salz verquirlen. Nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und dann die Milch einrühren.
  3. Gründlich abkühlen lassen: Den Teig in Scheiben teilen, fest einwickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank lagern. Dies ist entscheidend für handhabbaren Teig.
  4. Rollen und Schneiden: Rollen Sie den Teig auf einer bemehlten Oberfläche auf eine Dicke von ¼ Zoll aus. Verwenden Sie Ausstechformen und rollen Sie Reste erneut aus.
  5. Zur Weichheit backen: Auf mit Backpapier ausgelegten Blechen anrichten und 7–9 Minuten lang bei 180 °C backen, bis die Ränder fest werden, die Mitte aber weich bleibt.

Tipps für den Erfolg von Lebkuchen

  • Überspringen Sie nicht die Kühlung: Durch die Kühlung wird der Teig fester und verhindert ein Ausbreiten.
  • Backzeit variiert: Passen Sie die Backzeit an die Größe der Ausstecher und die gewünschte Textur an.
  • Dekorieren oder pur genießen: Glasur (königliche oder einfache Glasur) verleiht dem Kuchen Flair, aber die Kekse sind so, wie sie sind, köstlich.

Vorbereitung und Lagerung

Der Teig kann bis zu 2 Tage gekühlt oder 3 Monate eingefroren werden. Gebackene Kekse bleiben in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage frisch und werden mit der Zeit sogar weicher und geschmacklicher. Durch das Einfrieren sind sie bis zu 3 Monate haltbar.

Lebkuchenplätzchen sind mehr als nur ein Rezept; Sie sind eine Tradition, ein Sinneserlebnis und eine köstliche Möglichkeit, Feiertagsstimmung zu verbreiten. Egal, ob Sie für sich selbst, Ihre Familie oder Freunde backen, diese Kekse bereiten jedem, der sie probiert, Freude.